Friday, 29. august 2008 5 29 /08 /Aug. /2008 22:12

Wow – ich bin überwältigt von dem was ich gerade erfahre, denn es ist das absolute Gegenteil von dem was ich bei der Popelkacke gesehen und miterleben musste. Wo fange ich nur an? Von welchem der vielen, neuen Eindrücke soll ich als erstes erzählen?

 

Vielleicht beginne ich mit der „schrecklichen Entdeckung“ eines nicht vorhandenen Aktenvernichters in meinem neuen Büro. Kaum zu glauben, dass es noch Menschen gibt, die nicht mehr notwendige Dokumente, Papiere, Zeichnungen, etc. NICHT durch den Reißwolf jagen, sondern schlicht und einfach in den dafür bereitstehenden Papierkorb unter dem Schreibtisch werfen. Kurzzeitig hegte ich noch den Verdacht, dass nach Büroschluss ein armes kleines Männchen kommt und die Inhalte der Papierkörbe gegen ein geringes Entgelt in Streifen und Schnipsel reißt. Aber dem ist nicht so … die Papierkörbe füllen sich im Laufe der Woche und werden in regelmäßigen Abständen von der rabiaten, russischen Reinigungsfrau geleert. Der Inhalt wandert in kompletten Stücken in das Altpapier. Bis vor kurzem war das noch unvorstellbar … bei des „Wahnsinns fetter Beute“ gab es so was nicht. Aber die Papiere hier im neuen Job enthalten natürlich auch nicht so geheime und gewinnbringende Informationen wie wir sie für die Schöpfung von Popelkacke erstellt haben! „… ja, nee, is klar…“

 

Noch eine erfreulichen Nachricht: Es gibt keinen fest eingeteilten Spüldienst mehr … JIPPIE! Das Geschirr (welches sich lediglich auf eine Tasse, eventuell noch etwas Besteck und einen Teller täglich pro Person beschränkt und NICHT auf FÜNF noch halbvolle Kaffeetassen pro Chefnase plus diverse verklebte Untertassen, Teller, etc.) wird auf der Ablage neben der Spüle gestapelt. Wenn keine Tassen mehr da sind, spült man alles oder wenigstens so viel, dass alle wieder im Besitz einer sauberen Kaffeetasse sind. Wenn man es geschickt anstellt, reicht das Geschirr bis zu dem Tag an dem die oben schon erwähnte Reinigungsfrau kommt und alles spült. Ach ja – und abtrocknen ist schon mal gar nicht, denn trocken wird das Geschirr auch irgendwann von allein.

 

An dieser Stelle ist vielleicht auch zu erwähnen, dass es sich bei dem Geschirr einfach nur um ein großes Sammelsurium diverser Tassen, Teller, etc. in allen Farben und Formen handelt. SCHÖN! Das tut so gut! Keine vollkommen überteuerten Designer-Tassen oder ähnliches. Ich brauche also auch keine Angst mehr haben, Fingerabdrücke auf der glänzenden Edelstahl-Zuckerdose eines namhaften Herstellers zu hinterlassen und mir dafür eine Rüge des Burgfräuleins einzuhandeln.

 

Mit den Büromöbeln gestaltet es sich ganz ähnlich. Hier wurde nichts maßgeschreinert! Vielmehr wurden zweckmäßige Möbel zu ansprechenden Arbeitsplätzen arrangiert. Es versammelt sich altes und neues, schickes und weniger schickes Mobiliar zu einem gemütlichen, inspirierenden Wirkungsbereich mit Charme.

 

Schön auch meine Erfahrung bezüglich der Einrichtung meines PCs. Zwar bekomme ich keinen neuen Computer im schicken Design wie es beim Ex der Fall war. Dafür setzte sich aber ein Kollege, zuständig für PC & Co., zu mir und fragte: „So, ich richte dir deinen PC ein. Was benötigst du denn an Software?“ Ich gab eine Wunschliste ab und schwupps stand der PC wie gewünscht vor mir. Tja … beim Ex haben wir ca. ein halbes Jahr zu dritt hart dafür gekämpft, um ein Zeichenprogramm zu bekommen, damit wir für Zeichnungen und Grafiken endlich nicht mehr auf „Paint“ und „Word“ zurückgreifen mussten.

 

Etwas Gutes hatte die Zeit bei der Firma Popelkacke ja aber doch (abgesehen von „meinen Jungs“): Ich habe das Bezirzen, Schlawenzeln, Augenklimpern, etc. am und durch das Telefon bis ins höchste Maß und zur absoluten Vollkommenheit erlernen können. Das kommt mir in meinem neuen Job durchaus zu gute und ich hab es direkt beim netten Herrn von der Denkmalpflege ausgenutzt.

 

Genug von alle dem … vorerst jedenfalls.

von määndiee - veröffentlicht in: des Wahnsinns fette Beute
Kommentar hinzufügen - Kommentare (1)ansehen
Wednesday, 13. august 2008 3 13 /08 /Aug. /2008 17:07

Kein Ende des Wahnsinns sichtbar.
Da bin ich der Popelkacke entkommen und in einem gemütlichen, verranzten Büro gelandet, da geht der Wahnsinn auf anderer Ebene weiter.
Diesmal machen Arcor und Telekom Ärger. Ich will euch ja nicht mit Einzelheiten nerven, aber Ergebnis der ganzen Sache ist, dass ich noch immer kein Internet und Telefon habe. Und da ich niemanden kenne, der sich montags bis freitags an einem von der Telekom beliebig festgelegten Tag in meine Wohnung setzt, um auf den Telekom-Techniker zu warten, kommt jetzt nächste Woche meine Mama und macht das für mich. Nicht schlecht, oder?
Bis dahin gehe ich wieder in diese Wettbüros, um ins Internet zu gehen. Eigentliche Internet-Cafes gibt es ja nicht mehr, wie ich jetzt feststellen musste, sondern nur noch Sportwetten-Kneipen.
Tja.
Es gibt noch eine schlechte Nachricht. Mit Ilse und Georgio - das wird auf Dauer nichts. Ich denke, die Sache hat sich erledigt. Es geht einfach nicht mehr. Ich weiß nur noch nicht, wie ich es ihr sagen soll.
Tja. Tja.
Ich bin neidisch auf Brunsi, weil Bayern diese Woche einen Feiertag hat und OWL nicht. Mist!
Tja. Tja. Tja.
Einen lieben Gruß an euch und an den Anhang.

von Georgio - veröffentlicht in: des Wahnsinns fette Beute
Kommentar hinzufügen - Kommentare (1)ansehen
Wednesday, 30. july 2008 3 30 /07 /Juli /2008 23:57

einen lieben dank natürlich nicht nur an "meine jungs", sondern auch an all die anderen die sich bei dem ein oder anderen weinchen bzw. bierchen (oder gar auch schnäpperken?!!) unsere ewigen jammereien angehört haben. nur so war es uns möglich DES WAHNSINNS FETTE BEUTE irgendwie durchzustehen.

von määndiee - veröffentlicht in: sonstiges
Kommentar hinzufügen - Kommentare (2)ansehen
Wednesday, 30. july 2008 3 30 /07 /Juli /2008 18:26

so - nun heißt es langsam abschied nehmen ... in wenigen stunden und minuten wird ein vorerst letztes aufeinandertreffen der KLEBONAUTEN in einem der zahlreichen Keller stattfinden. auf das leckere bier freue ich mich schon, aber nicht auf das abschiednehmen. ohne meine beiden jungs hätte ich diese fast zweijährige tortur niemals durch gestanden - DANKE JUNGS!

von määndiee - veröffentlicht in: sonstiges
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Wednesday, 23. july 2008 3 23 /07 /Juli /2008 12:26

Es begab sich einmal im Büro bei Firma ... ähh, mir ist der Firmenname doch jetzt entfallen. ... da stand die ein oder andere Bastelaktion an. Genauer gesagt mussten wiederholt größere Pläne aus mehreren DIN-A3-Teilen zusammen geklebt werden. Mändie wünschte sich daher bei der ominösen Büromaterial-Bestellung eine Tube Fixogum, da dieser Kleber für solche Arbeiten so viel besser sei als normaler Uhu oder Pritt.
Tja und da mussten wir dem Nicht-Ingenieur Brunsi lang und breit erklären wieso und weshalb Fixogum denn so praktisch ist. Ich glaube nicht, dass er die Vorteile dieses Klebers wirklich ausreichend wertgeschätzt hat. Denn einige Zeit später wusse er noch nicht einmal mehr den Namen und sprach plötzlich von diesem Dings-Kleber, diesem KLEBOMAT.
Der Name war geboren und später erhoben wir diese kreative Wortschöpfung zum Titel für unseren schönen Blog, quasi als Symbol für unsere gemeinsame Zeit bei der ... Der Name ist jetzt tatsächlich weg. Schön!

von Georgio - veröffentlicht in: sonstiges
Kommentar hinzufügen - Kommentare (2)ansehen
Tuesday, 22. july 2008 2 22 /07 /Juli /2008 17:59
georgio - alle emails an dich kommen postwendend zurück! irgendwas läuft schief! bitte um schnelle rückmeldung!
von määndiee - veröffentlicht in: sonstiges
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Tuesday, 22. july 2008 2 22 /07 /Juli /2008 12:39

vorab: entschuldigt bitte, dass ihr erst heute wieder von mir hört. doch ich muss gestehen, dass ich hier in der idyllischen einöde nahe der geographischen mitte deutschlands selten zugang zum world wide web finde. ich bitte um vergebung!

nun zu meiner rehabilitation: an dieser stelle muss ich zugeben, dass ich trotz intensiver gegenarbeit immer noch einen großteil "wichtiger" telefonnummern ohne langes nachdenken in meinem hirn abrufen kann. so ganz kann ich mich also noch nicht von meinem "noch-job" abkapseln. ein erster schritt auf dem weg zu besserung ist mir aber soeben gelungen. während einer kleinen spritztour bemerkte ich in meiner heimatgemeinde eine immobilie der sorte auf welche sich unsere noch-chef/ex-chef "spezalisiert" hat - auch wenn immer wieder steif und fest behauptet wird, dass die firma popelkacke ein absoluter allrounder in sachen IMMOBILIE ist und es KEINE spezialisierung gibt ... nun gut - ich sichtete also solch ein objekt wie es auch auf akquisefahrten oft der fall war. nur heute kam bei mir nicht der kleinste gedanke auf, ob dieses objekt nun bereits nach dem neuesten standart erbaut wurde, welche ausmaße es annimmt, etc. all diese fragen kamen nicht auf, da es mir vollkommen egal ist ... schade nur, dass nun auch vor meiner haustür solche schandtaten begangen werden. aber JUCHHE - ich zähle keine baufelder um die vk schätzen zu können!

von määndiee - veröffentlicht in: sonstiges
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Monday, 21. july 2008 1 21 /07 /Juli /2008 22:44
So liebe Kinder, jetzt wird es aber höchste Zeit, dass es mal wieder etwas Neues vom Klebomaten gibt. Kaum haben sich das Dämchen und die Herrlichkeiten aus dem Städtchen verabschiedet, ist absolute Funkstille. Dabei gibt es noch so viele Geschichten zu erzählen.
Also, wie wäre es nun mal mit dem Thema Briefeschreiben bei der Firma Popelentwicklung. Liebe Klebofreunde, es sieht nämlich so aus, dass sämtlicher Post- und E-Mail-Verkehr über dem Chef seinen Schreibtisch (westfl.) geht. Und wenn ich „sämtlicher“ sage, meine ich auch „sämtlicher“. Egal ob ein „wichtiger“ Geschäftsbrief oder nur ein einfacher Dreizeiler, egal ob E-Mail, Brief oder Fax, die nachfolgende Prozedur ist für alles und jeden Sch... zu durchlaufen:
Mitarbeiter/in X soll in irgendeinem Vorgang an jemand Externes schreiben. Natürlich ist zuvor genau mit dem Chef abgesprochen, worum es geht und was man schreiben soll. X schreibt den Brief und schickt ihn im Korrekturmodus per E-Mail an den Chef. Zwischen 2 Minuten und 2 Wochen später, je nach aktuellem Grad der Chef-Verpeiltheit, bekommt man dann die Antwort. Der Chef hat den Brief „überarbeitet“. Meistens hat er den letzten Rest Sinn vernichtet, manchmal hat er den Brief nur verändert aber nie, wirklich absolut nie, hat er ihn verbessert. Ganz besonders schlimm ist es, wenn sich die Assistentin der Geschäftsführung auch noch in diese Korrektur eingemischt hat. Sie ist zwar angeblich ein ausgemachtes Sprach- und Formulierungstalent, hat von der Sache und unserer eigentlichen Arbeit aber so überhaupt keine Ahnung. Nun ja, sie ist ja sowieso mehr für's Repräsentieren da. Kurzum: Die Korrekturen sind ein Graus und daher geht die ganze Sache im schlimmsten Falle noch ein paar Mal hin und her. Letztendlich ist es nur der engelsgleichen Geduld von X zu verdanken, dass irgendwann eine versandreife Version des Briefes steht.
Falls es sich um eine E-Mail handelt, kann das Schreiben verschickt werden, der Chef bekommt ein Blind-Copy.
Falls es sich um ein Fax handelt, kann das Fax gefaxt werden. Nach dem Fax-Versand muss das Papier zum Chef getragen werden, der dieses dann abzeichnet, bevor das Papier in die Akte wandert.
Falls es sich um einen richtigen Post-Brief handelt, muss X zunächst auf diesem Brief unterschreiben, dann muss X den unterschriebenen Brief kopieren und mit einem Durchschlagszeichen versehen. Beide Papiere werden zum Chef getragen, der dann die Kopie abzeichnet. Die Kopie kommt in die Akte und der Brief kann endlich zur Post.
Dieses Verfahren mag für einen Resolutionsentwurf bei den Vereinten Nationen sinnvoll sein, bei täglich mehreren Schreiben mehrerer Mitarbeiter ist es aber total sinnlos, inneffizient, nervtötend und dämlich. Und mehr: Deutlicher kann man nicht zeigen, dass man seinen Mitarbeitern nicht traut bzw. nichts zutraut.
Ich habe sehr zaghaft versucht, diese Regelung aufzuweichen. Ohne Erfolg, man zeigte sich empört, vom elften Gebot wurde nicht abgewichen, die heilige Prozedur blieb erhalten.

Aber das ist ja nun vorbei. Ich frag mich jetzt gerade, warum ich diesen Beitrag nicht in Vergangenheitsform geschrieben habe. Wäre irgendwie angemessener. Gute Nacht.

 

von Georgio - veröffentlicht in: des Wahnsinns fette Beute
Kommentar hinzufügen - Kommentare (2)ansehen
Monday, 14. july 2008 1 14 /07 /Juli /2008 08:15

Mittwoch geht klar. Bin auch schon früher in ubber frangonia, wer Lust und Zeit hat, meldet sich halt bei mir.
LG  Brunsi
P.S. Seit dem Rauswurf fallen mir keine lustigen Geschichten mehr ein. Schade.

von brunsi - veröffentlicht in: sonstiges
Kommentar hinzufügen - Kommentare (6)ansehen
Sunday, 13. july 2008 7 13 /07 /Juli /2008 18:13
Nachdem der komplette Freitag für eine eher wenig erfolgreiche Wohnungssuche draufgegangen ist, hat Georgio am Samstag erstmals nach Jahren wieder das heimische Schützenfest besuchen können. Womit auch klar ist, was er am heutigen Sonntag bisher gemacht hat: ausnüchtern!
Langsam wird es sehr schwierig, als Wohnung mehr als eine Übergangslösung zu finden, viel gibt der Markt nicht her. Morgen mache ich noch mal eine ganztägige Aktion, dann wird eine Entscheidung getroffen. So oder so!!! Anonsten bleibt es bei Mittwoch!
von Georgio - veröffentlicht in: sonstiges
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen

Neueste Kommentare

Kalender

May 2012
M T W T F S S
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      
<< < > >>
Erstellen Sie einen Blog auf OverBlog - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden - Impressum